(Beitragsbild: © Adobe Stock | Kanin | KI generiert)
Demo auf Castor-Route
Update 3, 21.4.26: WDR meldet groß, dass heute der Castor fährt – also auf nach Jülich, Bottrop und Ahaus!! Mit diesem riesigen Aufwand werden die insgesamt 152 Castoren nicht nach Ahaus kommen (oder erst in 10 Jahren) – bringen wir die Castor-Lawine zum Erliegen!
Update 2, 20.4.26: Es gibt eine weitere Mahnwache in Jülich nahe der Autobahn-Auffahrt Jülich West . Kommt ab 18 Uhr zur Aachener Landstraße 25 (Königshäuschen), Bushaltestelle Neubourheim, erreichbar mit Bussen aus Aachen und Jülich.
Update 20.4.26: Sollten Polizei und die Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) keinen Rückzieher machen, gehen Anti-Atomkraft-Initiativen in NRW davon aus, dass der zweite Castor-Transport von Jülich nach Ahaus am Dienstag, 21.4.2026, stattfindet. In Jülich, Bottrop und Ahaus sind nun neue Proteste vorbereitet und bei der Polizei angemeldet.
In Jülich findet wieder ab 18 Uhr eine Dauer-Mahnwache vor dem Forschungszentrum Jülich statt, die genaue Adresse lautet: Ecke Wilhem-Johnen-Straße/Stetternicher Staatsforst Straße. Hier rechnen die Initiativen wieder mit Einschränkungen bei der Anreise, bisher blieben Anfragen an die Rurtalbahn zum Ausfall des Haltepunktes „Forschungszentrum“ unbeantwortet. Es handelt sich um eine angemeldete Mahnwache, die Polizei muss also den Zugang im Rahmen des Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit gewähren – und das diesmal bitte ohne lange Umwege!
In Ahaus gibt es um 18 Uhr eine Auftaktkundgebung vor dem Rathaus mit anschließender Demonstration zur Transportstrecke an der Kreuzung Schöppinger Straße/Schorlemer Straße. Hier hat die Polizei inzwischen einer symbolischen Blockade in Form eines aus Menschen gebildeten, großen X auf der Transportroute zugestimmt. Ebenso darf anschließend ein Demonstrationszug über die Transportroute der Schöppinger Straße zum Ahauser Atommülllager ziehen. Dort findet wieder eine Mahnwache statt, bis der Castor das Zwischenlager erreicht. Protest muss dort statfinden, wo das Atommüll-Dilemma sichtbar wird! Hier wird jahrelang Atommüll von A nach B gekarrt und Herr Spahn faselt davon, im Abbau befindliche AKW wieder in Betrieb zu nehmen – so einen Unfug nehmen wir nicht hin!
In Bottrop haben Aktivist_innen ab 20.30 Uhr eine Mahnwache an der Kreuzung Fernewaldstraße/Oberhausener Straße angemeldet. Wenn der Castor in Jülich losfährt, soll die Mahnwache mit leuchtenden Xen auf die beiden Autobahnbrücken über die A2 verlagert werden. Die Aktion ist bei der Polizei angemeldet, sollte es Auflagen geben, mit denen kein Protest in Castor-Sichtweite möglich ist, wird gegebenenfalls vor dem Verwaltungsgericht geklagt.
„Unverzügliche Räumung“ des Zwischenlagers Jülich eine Farce
Angesichts des polizeilichen Aufwands, der Probleme mit der maroden Infrastruktur und der Terrorgefahr wird die Ahaus-Option nach Ansicht der Anti-Atom-Initiativen zur Farce: „Nach zwölf Jahren Vorbereitung und einer bisherigen Transportgeschwindigkeit von einem Castor pro Monat ist die behördlich angeordnete `unverzügliche Räumung` des Jülicher Zwischenlagers eine Farce. Dies zeigt, dass es nicht um einen sinnvollen Umgang mit dem Atommüll geht! Das ist kein Konzept, sondern Irrsinn, der lediglich den Wünschen der Atommüllverursachern entspricht, deren Verantwortung abzuschieben und zu verschleiern!“
Verbreitet die Sharepics und Termine und kommt nach Ahaus, Bottrop, Jülich! Alle Infos auf unserer Sonderseite Castor-Alarm Tag X²
(Quelle: SofA Münster)




