Alarmstufe „Gelb“ | Tag X1 | Castor-Alarm!

Die Lage wird jetzt ernst. Die BGZ (Gesellschaft für Zwischenlagerung) ist die Atommüll-Tochter des Bundesumweltministeriums und somit auch für Ahaus zuständig. Sie kündigt für nächste Woche, Donnerstag 19. März, eine Infoveranstaltung im Rathaus der Stadt Ahaus an. Diese findet direkt vor dem ersten Castor-Transport statt.

https://bgz.de/2026/03/12/transport-der-brennelemente-aus-juelich-dialogveranstaltung-in-ahaus

  • Beginn der Veranstaltung: 19 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Ort: Ratssaal im Rathaus der Stadt Ahaus, Rathausplatz 1, 48683 Ahaus

Fragen können auch während der der Veranstaltung gestellt werden. Diese können über die Website der BGZ eingereicht werden.

Mehr Infos zu den geplanten Transporten findest du hier.

Das bedeutet, dass der erste Castor-Transport von Jülich nach Ahaus schon ein oder zwei Tage später rollt, spätestens aber bis zum 26. März, dem Beginn der Osterferien in NRW.

Deshalb lösen wir heute den Castor-Alarm Gelb aus und rufen euch auf, die konkreten Proteste für den ersten Castor-Transport vorzubereiten.

Am Transporttag finden wie vereinbart zwei feste Proteste statt. Sie beginnen zeitgleich um 18 Uhr in Jülich und Ahaus.

Jülich: Kundgebung vor dem Forschungszentrum

Ahaus: Demonstration vom Bahnhof zum Rathaus.

Im Anschluss beginnt eine lange Castor-Nacht auf den 170 Autobahnkilometern zwischen Jülich und Ahaus.

Wir erwarten weitere, auch spontane Proteste. Schaut regelmäßig auf die Webseiten www.westcastor.org, www.sofa-ms.de, www.bi-ahaus.de, www.castor-stoppen.de auf .

Tragt euch in die Kontaktlisten „Tag X“ per Signal oder per SMS „Tag X“ ein | oder www.bi-ahaus.de per WhatsApp.

Lasst uns gemeinsam den Protest auf die Straße tragen und den Castor-Wahnsinn stoppen!

Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn!



Heutige Presse:

https://www.radiowmw.de/artikel/bald-buergerinfo-zu-castortransporten-in-ahaus-2596471

Fukushima mahnt: Uranexporte aus NRW und Niedersachsen stoppen!

Am 15. Jahrestag des Beginns der Atomkatastrophe in Fukushima (Japan, 11. März 2026) hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) erneut die konsequente Umsetzung des beschlossenen Atomausstiegs in der Bundesrepublik gefordert. Dabei hat der BBU scharf kritisiert, dass in den Uranfabriken in Gronau (NRW) und Lingen (Niedersachsen) ohne jede Laufzeitbegrenzung gegen den Geist des Atomausstiegs noch immer Nuklearbrennstoff für den Betrieb von Atomkraftwerken „in aller Welt“ produziert wird. Dabei fällt auch in großen Mengen Uranmüll an, für den es kein Endlager gibt.

„Die ständigen Uranexporte aus NRW und Niedersachsen müssen von den verantwortlichen Landesregierungen in Düsseldorf und Hannover unterbunden werden“, so der BBU.

In Gronau befindet sich die einzige Urananreicherungsanlage in der Bundesrepublik, in Lingen die letzte Brennelementefabrik. Beide Anlagen sind wichtige Uranlieferanten für zahlreiche Atomkraftwerkeinte – nicht nur in Europa. Und international sind beide Anlagen umstritten. In beiden Anlagen gab es wiederholt Störfälle und der Betrieb beider Anlagen ist mit zahlreichen, gefährlichen Urantransporten verbunden.

„Jede Atomfabrik kann Ausgangspunkt weitreichender Katastrophen werden“, fürchtet BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.

Aktuell warnt der BBU zudem davor, dass Atomanlagen zum Ziel von militärischen Aktionen und von Sabotageangriffen werden können.

Bürgerinitiativen und Umweltverbände wie der BBU erinnern rund um den Fukushima-Jahrestag am 11. März (Mittwoch) auch in diesem Jahr mit Aktionen und Veranstaltungen an die Fukushima-Katastrophe. Außerdem engagiert sich der BBU gegen Pläne zum Neubau von Atomkraftwerken in Frankreich, in den Niederlanden und anderswo.

Am Standort der Uran-Brennelementefabrik in Lingen findet heute am Fukushima-Jahrestag (11.3.) um 18 Uhr eine Mahnwache am alten Rathaus statt. Und in Gronau treffen sich traditionell seit fast 40 Jahren immer am ersten Sonntag im Monat Mitglieder mehrerer Anti-Atomkraft- und Friedensinitiativen zum Sonntagsspaziergang. Der nächste findet am 5. April als Oster-Sonntagsspaziergang statt.

Weiterhin engagiert sich der BBU gegen drohende Castor-Atommülltransporte wie zum Beispiel von Jülich nach Ahaus. Am 21. März findet ein dezentraler Aktionstag gegen Castor-Atommülltransporte statt.

(Quelle: BBU)

SMRs – das kleine Wunder oder die große Illusion?

(Beitragsbild: pixabay.com)

https://www.webpronews.com/nuclears-small-wonder-or-grand-illusion-the-high-stakes-bet-on-smrs-falters/

Das kleine Wunder oder die große Illusion der Atomkraft? Die hohe Wette auf SMRs ist gescheitert

Ein deutscher Auszug aus einem am Sonntag, dem 25.01.2026, auf webpronews.com veröffentlichten Artikel aus den USA.

👉 Weltweit beruht das Argument für SMRs oft auf ihrem Potenzial, stillgelegte Kohlekraftwerke zu ersetzen und eine stabile Stromversorgung im Netz bereitzustellen. Doch wie eine Analyse von OilPrice.com feststellt, machen die anhaltenden Kostenüberschreitungen und Verzögerungen, die den Nuklearsektor plagen, es schwer, die Wahl von SMRs gegenüber günstigeren und schnelleren Alternativen zu rechtfertigen.

Die Geschichte der Atomindustrie ist eine Geschichte von Kostensteigerungen. Eine umfassende Studie der Stanford University zu globalen Nuklearprojekten ergab, dass die Kosten konstant hoch waren und in vielen Regionen im Laufe der Zeit weiter angestiegen sind. Laut Stanford News wirft dies einen langen Schatten auf die Behauptungen, dass eine neue Generation von Atomreaktoren entscheidend von diesem Trend abweichen kann.

Eine Atomindustrie an einem Scheideweg?

Trotz der erheblichen Rückschläge bleiben die SMR-Befürworter standhaft. Sie argumentieren, dass das Scheitern des NuScale-Projekts ein kommerzielles und kein technologisches Problem war und eine wertvolle, wenn auch schmerzhafte Lernerfahrung darstellt. Viele Experten sagen, dass die Welt dringend weniger CO2 produzieren muss. Wir brauchen deshalb eine Energie, die immer da ist – Tag und Nacht und bei jedem Wetter. Diese „saubere“ Energie ist absolut notwendig. Heute schaffen das nur zwei Technologien: die Atomenergie und Energie aus Kohle oder Gas, bei der man das CO2 auffängt (abscheidet). Für sie sind die hohen Anfangskosten eine notwendige Investition, um ein entscheidendes Werkzeug im Kampf gegen den Klimawandel freizuschalten.

Der Traum von einer Flotte kleiner, modularer Atomreaktoren, die die Umstellung auf saubere Energie vorantreiben, ist nicht gestorben, wurde aber durch die strengen Gesetze der Wirtschaft gebremst.

Der anfängliche Hype ist mit der enormen finanziellen und logistischen Tragweite des Baus von Atomkraftwerken kollidiert – egal, wie groß sie sind. Die Zukunft der SMR-Branche hängt nun weniger von innovativer Reaktorphysik ab, sondern vielmehr von der weitaus schwierigeren Aufgabe, zu beweisen, dass sie zuverlässig Energie zu einem Preis liefern kann, den der Markt zu zahlen bereit ist.

Ohne eine klare und überzeugende Antwort läuft diese nächste Generation der Atomtechnologie Gefahr, dauerhaft im Forschungslabor zu bleiben, statt ein Grundpfeiler der weltweiten Energiezukunft zu werden.

🥶 Kommentar: Für die Kredite verlangt die Atomindustrie bis 2050 fünf Billionen US-Dollar von den Banken. Wer bezahlt das? Wir Verbraucher, wir Steuerzahler, wir Stromverbraucher. Dazu kommen noch die weltweiten Subventionen der Länder, die Atomkraftwerke und SMR (kleine AKW) bauen wollen.

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Volker Quaschning, Ingenieurwissenschaftler und Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, hält eine Kehrtwende in der Atomenergie für sehr teuer und riskant.

Professor Quaschning zur Kehrtwende bei Atomenergie: „Sehr teuer und riskant“

… hier ist der Beitrag https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/experte-atomenergie-eu-100.html

Point of no return „Wir können in Deutschland eigentlich gar keine Kernkraftwerke mehr sinnvoll ins Netz integrieren.“ (Experte Quaschning)

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen bezeichnet die Abkehr von der Atomenergie als Fehler.

450 bei Anti-Atom-Demo in Ahaus – Proteste gehen weiter

Castor-Transporte aus Jülich und Garching verhindern

Uranfabriken in Gronau und Lingen stilllegen

9. März: Mahnwache zu Reul-Besuch in Ahaus-Ottenstein

Castor-Tag X1: Proteste unter anderem in Jülich und Ahaus

Am gestrigen Samstag (7.3.) haben rund 450 Atomkraftgegner:innen in Ahaus mit einer kraftvollen Demonstration gegen die geplanten jahrelangen, sinnlosen und hochgefährlichen Castor-Transporte aus Jülich, Garching und Berlin ins Zwischenlager Ahaus demonstriert. Konkret befürchten sie noch vor Beginn der NRW-Osterferien am 26. März den ersten von insgesamt bis zu 152 Castor-Transporten mit hochradioaktivem Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich über 170 Autobahn-Kilometer ins Zwischenlager Ahaus. Zu der Demo aufgerufen hatten über 50 Initiativen, Verbände, Klimagruppen, Kirchen und Parteien.

Darüber hinaus forderten die Organisationen die Vollendung des Atomausstiegs in Deutschland. Das bedeutet konkret die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau, der Brennelementefabrik Lingen und des Forschungsreaktors Garching. Stattdessen forderten sie eine Forcierung der erneuerbaren Energiewende, um die Abkehr von fossilen und uranhaltigen Rohstoffen zu beschleunigen. Sie kritisierren dabei die Versuche der Bundesregierung, die Energiewende auszubremsen.

Kerstin Ciesla, die stellvertretende Landesvorsitzende des BUND NRW erklärte dazu: „Wir sind tief enttäuscht, dass auf der politischen Ebene zwischen Bundesregierung und NRW-Landesregierung kein Versuch unternommen wird, die 152 Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus noch abzuwenden. Dabei ist völlig klar, dass die Sicherheitsgefahren weiter zunehmen – Stichworte ´hybride Kriegsführung´, Kampfdrohnen und Terrorgefahren. Wir prüfen deshalb sehr genau, welche Optionen nach dem inhaltlich äußerst unbefriedigenden Eil-Beschluss des OVG Berlin-Brandenburg bleiben, und rufen die NRW-Landesregierung und die Bundesregierung auf, sich zu verpflichten, erst eine Entscheidung im Hauptverfahren abzuwarten. Ohne gesicherte Endlagerung gibt es keine Eile für den Transport von einem Zwischenlager in ein anderes.“

„Für uns ist der anhaltende Protest gegen die sinnlose Verlagerung des hochradioaktiven Atommülls von Jülich nach Ahaus ein wichtiges Zeichen der Solidarität. Wir kämpfen schon seit 16 Jahren gegen diese gefährlichen Pläne. Anstatt in Jülich für die 152 Castoren ein neues, möglichst sicheres Zwischenlager zu bauen, fürchten wir eine Dauerlagerung in der Lagerhalle in Ahaus, deren Genehmigung auch schon 2036 ausläuft. Atomtransporte nach Ahaus sind eine Reise ohne Ziel. Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn. Wir werden deshalb gegen die Castor-Transporte entschlossen und anhaltend auf die Straße gehen“, erklärten Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich und Heiner Möllers von der BI „Kein Atommüll in Ahaus“ gemeinsam.

„Atomausstieg in Deutschland endlich vollenden“

„15 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima und trotz des vom Bundestag beschlossenen Atomausstiegs laufen auch in Deutschland noch Atomanlagen. Der Gronauer Urananreicherer Urenco liefert z. B. angereichertes Uran via Südkorea für die Reaktoren in den Vereinigten Arabischen Emiraten – mitten im Kriegsgebiet am Persischen Golf. Die Brennelementefabrik Lingen will das wirtschaftliche Überleben ausgerechnet durch eine Kooperation mit dem Kreml-Atomkonzern Rosatom sichern, während der Forschungsreaktor Garching als ziviler Reaktor mit atomwaffenfähig hochangereichertem Uran betrieben wird. Atomkraft ist kein sauberes Geschäft, sondern extrem gefährlich. Deshalb fordern wir die Stilllegung dieser drei Atomanlagen, damit der Atomausstieg vollendet wird“, ergänzte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen. Die Demonstration war zudem ein Zeichen der Solidarität mit den niederländischen Anti-Atom-Initiativen, weil im Nachbarland mehrere neue Atomkraftwerke geplant sind.

Anti-Atom-Initiativen kündigen neue Proteste an:

  • Für den morgigen Montag, 9. März, hat die BI „Kein Atommüll in Ahaus“ ab 19.15 Uhr eine Mahnwache in Ahaus-Ottenstein, Ecke Im Garbrock/Solmsstraße, aus Anlass eines Besuchs von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) angemeldet. Der Innenminister hat wie zuvor schon Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und seine Stellvertreterin Mona Neubaur (Grüne) eine Gesprächseinladung der Anti-Atom-Initiativen ausgeschlagen. Auch Bundesumweltminiter Carsten Schneider (SPD) als Eigentümer des Ahauser Zwischenlagers will nicht Ahaus kommen. Die Initiativen kritisieren diese Verweigerungshaltung scharf.
  • Sollte es nun tatsächlich zum 1. Castor-Transport kommen, starten am Abend des ersten Transports – am Tag X1 – in Jülich und Ahaus zeitgleich um 18 Uhr zwei Protestaktionen:

Jülich: Kundgebung vor dem Forschungszentrum

Ahaus: Demo ab Bahnhof zum Rathaus

Weitere Proteste an der 170 Kilometer langen Strecke sind zu erwarten – die Transporte werden höchstwahrscheinlich in der Nacht stattfinden.

Ganz allgemein stellen sich die Initiativen auf eine sehr lange Kampagne ein. Die SPD hatte einen Transport-Zeitraum von vier bis acht Jahren errechnet. Die Gewerkschaft der Polizei spricht deshalb von „Wahnsinn“, der mehrere Hundertschaften der NRW-Polizei auf Jahre zur reinen Castor-Begleitung verdonnern wird. Das ganze Transportvorhaben zeigt sehr deutlich die völlige Hilf- und Planlosigkeit im Umgang mit dem Atommüll in Deutschland.





Ahaus: Demo gegen Castor-Transporte

Heute (7.3.) ab 11.30 Uhr Anti-Atom-Demo in Ahaus:

  • 58 Organisationen gegen Castor-Transporte aus Jülich und Garching
  • Uranfabriken in Gronau und Lingen stilllegen

„Atomausstieg in Deutschland endlich vollenden“

9. März: Mahnwache zu Reul-Besuch in Ahaus-Ottenstein

Tag X1 mit Protesten in Jülich und Ahaus

58 Organisationen rufen am heutigen Samstag zu einer großen Anti-Atom-Demonstration in Ahaus auf. Start ist um 11.30 Uhr mit einer Auftaktkundgebung vor dem Rathaus. Mit der Demo protestieren die beteiligten Initiativen, Verbände, Klimagruppen, Kirchen und Parteien gegen die geplanten jahrelangen, sinnlosen und hochgefährlichen Castor-Transporte aus Jülich, Garching und Berlin ins Zwischenlager Ahaus. Konkret befürchten sie noch vor Beginn der NRW-Osterferien am 26. März den ersten von insgesamt bis zu 152 Castor-Transporten mit hochradioaktivem Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich über 170 Autobahn-Kilometer ins Zwischenlager Ahaus.

Darüber hinaus fordern die Organisationen die Vollendung des Atomausstiegs in Deutschland. Das bedeutet konkret die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau, der Brennelementefabrik Lingen und des Forschungsreaktors Garching. Stattdessen fordern sie eine Forcierung der erneuerbaren Energiewende, um die Abkehr von fossilen und uranhaltigen Rohstoffen zu beschleunigen! Sie kritisieren dabei die Versuche der Bundesregierung, die Energiewende auszubremsen.

Kerstin Ciesla, die stellvertretende Landesvorsitzende des BUND NRW erklärte dazu: „Wir sind tief enttäuscht, dass auf der politischen Ebene zwischen Bundesregierung und NRW-Landesregierung kein Versuch unternommen wird, die 152 Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus noch abzuwenden. Dabei ist doch völlig klar, dass die Sicherheitsgefahren weiter zunehmen – Stichworte `hybride Kriegsführung`, Kampfdrohnen und Terrorgefahren. Wir prüfen deshalb sehr genau, welche Optionen nach dem inhaltlich äußerst unbefriedigenden Eil-Beschluss des OVG Berlin-Brandenburg bleiben, und rufen die NRW-Landesregierung und die Bundesregierung auf, sich zu verpflichten, erst eine Entscheidung im Hauptverfahren abzuwarten. Ohne gesicherte Endlagerung gibt es keine Eile für den Transport von einem Zwischenlager in ein anderes.“

„Für uns ist der anhaltende Proteste gegen die sinnlose Verlagerung des hochradioaktiven Atommüll von Jülich nach Ahaus ein wichtiges Zeichen der Solidarität. Wir kämpfen schon seit 16 Jahren gegen diese gefährlichen Pläne. Anstatt in Jülich für die 152 Castoren ein neues, sicheres Zwischenlager zu bauen, fürchten wir eine Dauerlagerung in der Lagerhalle in Ahaus, deren Genehmigung auch schon 2036 ausläuft. Atomtransporte nach Ahaus sind eine Reise ohne Ziel. Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn. Wir werden deshalb gegen die Castor-Transporte entschlossen und anhaltend  auf die Straße gehen“, erklärten Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich und Heiner Möllers von der BI „Kein Atommüll in Ahaus“ gemeinsam.

„15 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima laufen auch in Deutschland noch Atomanlagen. Der Gronauer Urananreicherer Urenco liefert zum Beispiel angereichertes Uran via Südkorea für die Reaktoren in den Vereinigten Arabischen Emiraten – mitten im Kriegsgebiet am Persischen Golf. Die Brennelementefabrik Lingen will das wirtschaftliche Überleben ausgerechnet durch eine Kooperation mit dem Kreml-Atomkonzern Rosatom sichern, während der Forschungsreaktor Garching als ziviler Reaktor mit atomwaffenfähig, hochangereichertem Uran betrieben wird. Atomkraft ist kein sauberes Geschäft, sondern extrem gefährlich. Deshalb fordern wir die Stilllegung dieser drei Atomanlagen, damit der Atomausstieg vollendet wird“, ergänzte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Anti-Atom-Initiativen kündigen neue Proteste an:

Für kommenden Montag, 9. März, hat die BI „Kein Atommüll in Ahaus“ ab 19.15 Uhr eine Mahnwache in Ahaus-Ottenstein, Ecke Im Garbrock/Solmsstraße, aus Anlass eines Besuchs von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) angemeldet. Der Innenminister hat wie zuvor schon Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und seine Stellvertreterin Mona Neubaur (Grüne) eine Gesprächseinladung der Anti-Atom-Initiativen ausgeschlagen. Auch Bundesumweltminiter Carsten Schneider (SPD) als Eigentümer des Ahauser Zwischenlagers will nicht Ahaus kommen. Die Initiativen kritisieren diese Verweigerungshaltung scharf.

Sollte es bis zum Beginn der Osterferien tatsächlich zum 1. Castor-Transport kommen, starten  am Abend des ersten Transports – am Tag X1 – in Jülich und Ahaus zeitgleich um 18 Uhr zwei Protestaktionen:

Jülich: Kundgebung vor dem Forschungszentrum

Ahaus: Demo ab Bahnhof zum Rathaus

Weitere Proteste an der 170 Kilomter langen Strecke sind zu erwarten – die Transporte werden höchstwahrscheinlich in der Nacht stattfinden. Ganz allgemein stellen sich die Initiativen auf eine sehr lange Kampagne ein. Die SPD hatte einen Transport-Zeitraum von vier bis acht Jahren errechnet. Die Gewerkschaft der Polizei spricht deshalb von „Wahnsinn“, der mehrere Hundertschaften der NRW-Polizei auf Jahre zur reinen Castor-Begleitung verdonnern wird. Das ganze Transportvorhaben zeigt sehr deutlich die völlige Hilf- und Planlosigkeit im Umgang mit dem Atommüll in Deutschland.

Erster Castor Jülich-Ahaus schon nächste Woche?

Nach OVG-Beschluss erster Castor Jülich-Ahaus schon nächste Woche?

Anti-Atom-Initiativen intensivieren Proteste:

7. März:  54 Initiativen rufen zu Demo in Ahaus

9. März: Mahnwache zu Reul-Besuch in Ahaus-Ottenstein

„Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn“

Mit großer Enttäuschung reagieren die Anti-Atomkraft-Initiativen in NRW auf die negative Entscheidung des OVG Berlin-Brandenburg auf eine Eilklage des BUND NRW gegen den Sofortvollzug der Transportgenehmigung für die 152 Castoren. Diese sollen vom Forschungszentrum Jülich über 170 Kilometer in einem jahrelangen, sinnlosen und hochgefährlichen Autobahn-Marathon ins Zwischenlager Ahaus transportiert werden. Die Initiativen rechnen nun schon in der nächsten oder übernächsten Woche mit dem ersten Castor-Transport. Sie kündigen deshalb eine Intensivierung und Ausweitung ihrer Proteste an:

  • Mittlerweile 54 Initiativen, Verbände und Parteien rufen für jetzt Samstag, 7. März, in Ahaus zu einer großen Protest-Demonstration auf. Auftakt ist um 11.30 Uhr vor dem Rathaus in Ahaus. Danach geht es zur Castor-Strecke Richtung Zwischenlager.
  • Für Montag, 9. März, hat die BI „Kein Atommüll in Ahaus“ zudem ab 19.15 Uhr eine Mahnwache in Ahaus-Ottenstein, Ecke Im Garbrock/Solmsstraße, aus Anlass eines Besuchs von NRW-Innenminister Herbert Reul angemeldet. Der Innenminister hat wie zuvor schon Ministerpräsident Hendrik Wüst und seine Stellvertreterin Mona Neubaur eine Gesprächseinladung der Anti-Atom-Initiativen ausgeschlagen. Nun wird er vor seiner Lesung mit Protest empfangen.

Atommülltransporte nach Ahaus sind Reise ohne Ziel

„Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn. Daran ändert auch der OVG-Beschluss nichts. Und das Zwischenlager in Ahaus bringt keinen Sicherheitsgewinn. Auch dort läuft die Genehmigung bereits 2036 aus. Deshalb fordern wir weiterhin eine politische Lösung zwischen Bundes- und NRW-Landesregierung, die eine möglichst sichere Weiterlagerung des Atommülls in Jülich ermöglicht. Anstatt den ersten Castor-Transport mit einem erheblichen Polizeiaufwand über die maroden Autobahnen zu jagen, sollten alle Beteiligten endlich zurück an den Verhandlungstisch. Wenn NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst wirklich auf jeden Castor gut verzichten kann, wie er letzten Sommer gesagt hat, dann muss er jetzt endlich die Initiative ergreifen, um die hochriskante Atommüll-Lawine für NRW zu verhindern. Es ist zudem ein Unding, dass die NRW-Landesregierung jeder Art von Gespräch mit der Bevölkerung in Ahaus aus dem Weg geht. Das ist Politik vom hohen Ross“, erklärten Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich und Jens Dütting von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ gemeinsam.

Breites Spektrum ruft zur Demo am 7. März in Ahaus auf

„Zur Demo am 7. März in Ahaus ruft ein breites Spektrum von Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbänden, Klimagruppen, Kirchen und Parteien auf. Wir rechnen zudem damit, dass sich die Proteste deutlich vergrößern werden, sobald Bundes- und NRW-Landesregierung tatsächlich mit dem jahrelangen Transport der 152 Castor-Behälter aus Jülich nach Ahaus starten, denn es handelt sich um die größte und längste Transportserie von hochradioaktivem Atommüll in der Geschichte der Bundesrepublik. Zudem wartet schon hochradioaktiver Atommüll aus Garching bei München sowie aus Berlin im Hintergrund. Es ist deshalb absolut unverständlich, warum von der NRW-Landesregierung so wenig zu hören ist“, ergänzte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

© iStock | Lucky7trader

beck-aktuell | Heute im Recht „Trotz Sicherheitsbedenken des BUND: Atommüll darf durch NRW rollen“

Weitere Informationen:

Zwei Gerichte haben entschieden: Öffentliches Interesse an schneller Räumung in Jülich sei höher | BUND NRW hat Sicherheitsbedenken

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG | 2. Instanz) hat den Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin (VG | 1. Instanz) bestätigt und damit die Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus für zulässig erklärt. Die Eilentscheidung der Vorinstanz ist nicht anfechtbar.

Das OVG lehnte den Eilantrag des BUND NRW (gegen Sofortvollzug der Transportgenehmigung für 152 Castoren) ebenfalls ab. Im Vergleich zur Entscheidung des VG machte es jedoch einen wichtigen Unterschied: Der BUND NRW sei klageberechtigt und könne gegen die Transportgenehmigung klagen. Das erste Gericht hatte das Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz zu streng gedeutet. Gegenstand des Rechtsstreits war die sofortige Genehmigung des Transports von 152 Castor-Behältern mit stark strahlendem Material.

Kerstin Ciesla, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND: „Wir sind fassungslos: Trotz offener Fragen und verbleibender Zweifel in Sicherheitsfragen sollen nun hochradioaktive Transporte quer durchs Land rollen. Wenn wesentliche Teile der Akten geheim bleiben und selbst im gerichtlichen Verfahren nicht vollständig überprüfbar sind, bleibt ein Rest an Unsicherheit bestehen. Transparenz sieht anders aus.

… zur Pressemitteilung des BUND NRW „CASTOR-Transporte: Gericht lehnt Eilantrag des BUND ab“

Und hier findest du die Liste mit den bislang aufrufenden Organisationen:

BI „Kein Atommüll in Ahaus“

Sofortige Atomausstieg Münster | SofA

OVG: Castor-Transporte Jülich-Ahaus dürfen stattfinden

Die Beschwerde des BUND gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin (1. Instanz), einen Eilantrag zum Transport von CASTOR-Behältern von Jülich nach Ahaus abzulehnen, war nicht erfolgreich. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (2. Instanz) hat das heute (02.03.) entschieden. Die Organisation wollte den Transport von CASTOR-Behältern von Jülich nach Ahaus stoppen.

Der BUND sorgt sich vor allem um die Sicherheit. Er argumentiert, dass die CASTOR-Behälter nicht ausreichend vor Angriffen geschützt sind, zum Beispiel durch Drohnen. Das Verwaltungsgericht Berlin hatte den Eilantrag des BUND aber abgelehnt.

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hält diese Entscheidung des Verwaltungsgerichtes im Ergebnis für richtig. Es stellt jedoch klar: Anders als das erste Gericht (Verwaltungsgericht) meinte, darf der BUND gegen die Genehmigung für den Transport klagen.

… zur Pressemitteilung des OVG Berlin-Brandenburg

„Kurzer Abriss“ Klage BUND beim Verwaltungsgericht Berlin & Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg

  • Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat am 25.08.2025 die Transportgenehmigung mit „Sofortvollzug“ für die 152 Castorbehälter von Jülich nach Ahaus erteilt.
  • Der BUND legte Widerspruch (1.) gegen die Transportgenehmigung beim Verwaltungsgericht in Berlin ein. Zudem forderte er, die Akten einzusehen. Die Organisation wollte die Sicherheitsunterlagen des Transportunternehmens Orano NCS GmbH und die Unterlagen zur Genehmigung prüfen. Zusätzlich beantragte der BUND, die Transportgenehmigung vorerst zu stoppen. Doch dieser Versuch hatte keinen Erfolg: Das BASE lehnte den Antrag ab.
  • Deshalb stellte der BUND kurzerhand einen Eilantrag beim Oberverwaltungsgericht in Berlin-Brandenburg ein. Damit wollte der BUND erreichen, dass sein erster Widerspruch beim Verwaltungsgericht gegen die Transportgenehmigung wiederhergstellt wird.
  • Heute kam jedoch die Nachricht, dass die Beschwerde gegen die Ablehnung der Klage beim OVG leider keinen Erfolg hat.

50 Organisationen rufen zu Demo in Ahaus auf

(Beitragsbild: © iStock | Man_Half-tube)

50 Organisationen rufen zu Anti-Atom-Demo in Ahaus auf:

7. März, 11.30 Uhr ab Rathaus Ahaus

‒ Keine Atommüll-Transporte von Jülich und Garching nach Ahaus

‒ Uranfabriken in Gronau und Lingen stilllegen

Bereits 50 Organisationen rufen für Samstag, den 7. März, zu einer Anti-Atom-Demonstration in Ahaus auf. Sie untermauern damit ihre Forderung nach einem Verzicht auf den Transport des hochradioaktiven Atommülls aus dem Forschungszentrum Jülich und dem Forschungsreaktor Garching ins Zwischenlager Ahaus. Atommüll soll nur noch einmal transportiert werden, nämlich in ein Endlager. Bis dahin muss eine möglichst sichere Zwischenlagerung erfolgen. Derzeit klagt noch der BUND NRW vor dem OVG Berlin-Brandenburg gegen den Sofortvollzug der Transportgenehmigung.

Zugleich fordern die 50 Organisationen in ihrem Demo-Aufruf die Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau und der Brennelementefabrik Lingen. Erst vor wenigen Tagen hatte die Bundesregierung nach Medienberichten den Einstieg des Kreml-Atomkonzerns Rosatom in die Brennelementefertigung im Emsland befürwortet. In Gronau und Lingen wird ungeachtet des bundesdeutschen Atomausstiegs weiterhin Kernbrennstoff für den Einsatz in Atomkraftwerken rund um den Globus hergestellt. Die Anti-Atomkraft-Initiativen in NRW und dem Emsland kritisieren deshalb scharf die Bundesregierung für ihre verfehlte und sicherheitsgefährdende Atompolitik.

Mit Nachdruck wehren sich die Initiativen und Verbände gegen die drohenden Castor-Atommüll-Transporte von Jülich und Garching nach Ahaus, die per LKW auf der Autobahn quer durch das Land rollen sollen.

Atommülltransporte nach Ahaus sind Reise ohne Ziel

„Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn. Und das Zwischenlager in Ahaus bringt keinen Sicherheitsgewinn. Auch dort läuft die Genehmigung bereits 2036 aus. Deshalb fordern wir weiterhin eine politische Lösung zwischen Bundes- und NRW-Landesregierung, die eine möglichst sichere Weiterlagerung des Atommülls in Jülich ermöglicht. Anstatt den ersten Castor-Transport mit einem erheblichen Polizeiaufwand vorzubereiten, sollten alle Beteiligten endlich zurück an den Verhandlungstisch. Wenn NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst wirklich auf jeden Castor gut verzichten kann, wie er letzten Sommer gesagt hat, dann muss er jetzt endlich die Initiative ergreifen, um die hochriskante Atommüll-Lawine für NRW zu verhindern“, erklärten Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich und Hartmut Liebermann von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ gemeinsam.

15 Jahre nach Fukushima: Atomausstieg vollenden

„15 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist der bundesdeutsche Atomausstieg am Münsterland und Emsland vorbeigegangen. Sinnlose und gefährliche Atommüll-Verschiebung von einem Zwischenlager in ein anderes und der Weiterbetrieb der zwei Uranfabriken in Gronau und Lingen sind das Gegenteil von Atomausstieg. Und wenn jetzt noch der Kreml-Atomkonzern Rosatom in die Brennelementefertigung in Lingen mit eingebunden werden soll, wird eine Grenze überschritten. Wir fordern die Vollendung des bundesdeutschen Atomausstiegs – und das heißt Stilllegung der beiden Atomanlagen in Gronau und Lingen. Wir brauchen eine Intensivierung der Energiewende“, ergänzte Jens Dütting vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Breites Spektrum ruft zur Demo am 7. März in Ahaus auf

„Zur Demo am 7. März in Ahaus ruft inzwischen ein breites Spektrum von Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbänden, Klimagruppen, Kirchen und Parteien auf. Wir rechnen zudem damit, dass sich die Proteste deutlich vergrößern werden, falls Bundes- und NRW-Landesregierung tatsächlich mit dem jahrelangen Transport der 152 Castor-Behälter aus Jülich nach Ahaus starten sollten. Das wäre die größte Transportserie von hochradioaktivem Atommüll in der Geschichte der Bundesrepublik. Es ist deshalb absolut unverständlich, warum von der NRW-Landesregierung so wenig zu hören ist“, ergänzte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Hier ist der Aufruf zur Demo am 7. März in Ahaus:

Und hier ist die Liste der Gruppen und der Verbände, die den Demo-Aufruf unterstützten: SofA Münster | Sofortiger Atomausstieg Münster

Mahnwache bei Jülich | B 56 | ´Königshäuschen´

(Beitragsbild: © iStock | Younes Kraske)

***Neuer Ort für Mahnwache***

Zwischen Jülich und Aldenhoven: B 56 auf der Aachener Landstraße vor dem ehemaligen Restaurant Königshäuschen | Bushaltestelle Neubourheim

Geplant auf dem Rasthof Ruraue Ost | Richtung Düsseldorf | Dem hatte die Polizei widersprochen.

21. Februar 2026 – 14:00 bis 16:00

Das Aktionsbündnis „Stop Westcastor” plant für Samstag, 21. Februar, eine Mahnwache von 14 bis 16 Uhr auf der Aachener Landstraße Nr. 25 (B 56). Mit dem Protest soll die verantwortungslose Verschiebung von 152 AVR-Castoren von Jülich nach Ahaus verdeutlicht werden. Atommüll von einem Zwischenlager ins nächste zu transportieren, löst das Atommüllproblem nicht, sondern schafft nur weitere Probleme. Castor-Transporte über marode Brücken und zahlreiche Baustellen auf der Autobahn sind ein nicht hinnehmbares Risiko!

Alle sind herzlich willkommen.

Vor Ort wird es eine kleine Volksküche geben.


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ÖPNV zur Mahnwache:

Abfahrt mit Zug ab Köln: 12:47  bis Düren (13:12), dort in die Rurtalbahn umsteigen Richtung Linnich  auf der anderen Seite des Bahnhofsgebäudes hinter dem alten Ringlokkreis, Abf. 13:21 dann bis Jülich Bahnhof (13:40) dort 13:47 in den Bus SB20 Richtung Aachen einsteigen bis Neubourheim (13:54).

(Bild: pixabay.com)

Ab Aachen Hbf 12:51 bis Düren Ankunft 13:16  – ggf. rennen,  da nur 5 Minuten bis Abfahrt der Rurtalbahn. Zur Sicherheit, weil die auch oft nicht wartet, wenn der RE1 aus Aachen Verspätung hat,  lieber 12:18 von AC fahren.

ODER von Aachen Hbf mit der Linie 11 12:24 über Bushof, haaren, Würselen, bis Alsdorf-Mariadorf (13:19) ab dort 13:28 mit der 220 bis Neubourheim,  Ankunft 13:49

(Bild: pixabay.com)